Don’t stop me now! 


So! Nach wochenlangem tüfteln habe ich eine 2-Stunden Playliste zusammen, mit Musikstücken, die ich in Endlosschlaufe hören könnte. Es gibt ja lange Diskussionen und endlose Beiträge darüber, ob man mit oder ohne Musik laufen sollte.

Von mir kriegt ihr die typische Juristenantwort: es kommt drauf an.  Nämlich auf

  • meine Laune,
  • die geplante Strecke und
  • das anvisierte Lauftempo

Musik kommt nur auf die Löffel, wenn ich Lust dazu habe und die Strecke die Ablenkung durch Musik erlaubt. Auf Waldläufen lausche ich lieber dem Rauschen der Bäume und dem Vogelgezwitscher. Ausserdem fühle ich mich wohler, wenn ich nicht ordnungsgemäss angeleinte oder berittene Vierbeiner und Mountainbiker rechtzeitig höre.

Auf anderen Strecken, beispielsweise meiner 10km Rheintour in Basel, höre ich aber sehr gerne Musik. Musik hebt die Stimmung und motiviert zu mehr Tempo. Vorausgesetzt, die Musik stimmt. Mit den meisten pfannenfertigen Fitness- oder Runningplaylists kann ich nichts anfangen. Zuviel dumpfes bummbumm und beatzzzztztztz.

Mit Leonard Cohen kann man leider nicht gross Tempo machen, aber die Plattform jog.fm und eine kleine Umfrage bei meinen FB-Freunden haben mir geholfen, Lieder zu finden, die mir Freude machen und zu meinem Tempo passen. Es ist eine sehr heterogene Playlist, auf Englisch würde ich sagen “eclectic”; ein wild durcheinander gewürfelter Haufen Songs verschiedener Epochen und Stile. Es sind Songs mit tollen Melodien, teilweise sehr witzigen Texten, Lieder für Kopfkino (sexy Sänger oder witzige Videos wie bei Green Anaconda von David Williams). Auf der Playlist vertreten sind:

  • Bob Dylan (I want you & Lay Lady lay),
  • Van Morrison (Brown eyed girl),
  • James Blunt (Someone singing along),
  • Ed Sheeran (Shape of you, Nancy Mulligan, Thinking out loud & Bibia be yeye),
  • Sting (Desert Rose),
  • Chris Isaak (Baby did a bad bad thing),
  • Israel Kamakawaole (Somewhere over the rainbow),
  • Mumford & Sons (I will wait),
  • Justin Timberlake (Mirrors),
  • Vance Joy (Riptide),
  • Janis Joplin (Me & Bobby McGee),
  • Reinhard Mey (die Ballade vom Pfeifer),
  • Juliane Werding (Wenn du denkst dass du denkst),
  • Oasis (Don’t look back in anger).
  • Dire Straits (Brothers in arms)
  • Battlefield Band (Bad moon rising)
  • Kenny Rogers (the Gambler)

(hier zur vollständigen Playlist auf iTunes).

Es hat auch Lieder darunter, die ich nicht-laufend nie hören würde, die laufend aber überraschend gut als Tempomacher & Launenheber funktionieren. “Atemlos” von Helene Fischer oder “I sing a Liad für di” von Andreas Gabalier beispielsweise würde ich sonst nur nach einem halben Dutzend Gläser vergorenen Traubensafts ertragen. In meine Playlist eingebettet sind die Songs jedoch tatsächlich zu ertragen.

Mein absoluter Lieblingslaufsong fehlt natürlich auch nicht: “Don’t stop me now” von Queen. Laut einer wissenschaftlichen Studie ist das der “happiest song” überhaupt. Ich widerspreche nicht, sondern singe (innerlich) lauthals mit:

I’m a shooting star leaping through the sky. Like a tiger defying the laws of gravity. I’m a racing car passing by like Lady Godiva. I’m gonna go go go. There’s no stopping me! 

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